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Nuri Seferi
Bereits im frühen Alter von acht Jahren kam Nuri Seferi zum Ringen, mit der Hoffnung in dieser Sportart später einmal wie bereits sein Grossvater zu reüssieren. Mit einigem Talent ausgestattet, fuhr er bereits kurze Zeit später erste Erfolge bei Nachwuchs-Turnieren ein.
Mit 16 Jahren wechselte er die Sportart und fing bei Trainer Sandor Konya in der Boxschule zu boxen an. Schnell schaffte er den Sprung an die nationale Spitze. Er trainierte mit Kampfsportlegende Andy Hug (K-1) und bei Universum Box-Promotion in Hamburg. "Seferi hat genau das, was vielen deutschen Boxern fehlt. Er will kämpfen. Er ist schlagstark, und kann auf die Zähne beissen. Seferi ist ein Kämpfer. Wenn man ihn richtig trainiert, kann aus ihm ein Grosser werden" (Der Bund, 6.6.2003), lobte ihn Startrainer Michael Timm.
Seine Amateurbox-Karriere krönte Nuri 1998 mit dem Schweizeremeister-Titel im Schwergewicht. Nachdem er alle zehn Kämpfe (9 KOs) zu seinen Gunsten entschied und ihm die Gegner in der Schweiz aus dem Weg gingen, suchte er eine neue Herausforderung und wechselte ins Profilager.
Bei den Profis liess der Erfolg ebenfalls nicht auf sich warten. Die ersten acht Kämpfe gewann er allesamt vorzeitig und brauchte dafür nicht mehr als 16 Runden. Seinen wichtigsten Sieg errang Nuri gegen den ehemaligen WBO-Intercontinental Champion Muslim Biarslanov aus Weissrussland. Desweitern besiegte er auch klingende Namen wie Mario Stein, Bruce Özbek oder Andrzej Witkowski.
Bund (6.6.2003): "In Bern geniesst der in Burgdorf lebende Profi nur wenig Kredit. In Deutschland hält man ihn für ein Riesentalent."
Blick (24.12.2003): "Die Schweizer Antwort auf Mike Tyson. Im Ring wird er zum Tier, ausserhalb ist er ruhig, bescheiden. Schlägt härter als mancher Weltmeister."
Nuri lebt heute mit seiner Familie in Burgdorf/Schweiz und hofft, dass er bald um einen internationalen Titel boxen kann.